Aufwärmen beim Bowling: 5 Übungen vor dem Spiel

Fünf einfache Aufwärmübungen für Schultern, Handgelenke, Beine und Hüfte, ein kurzer Check von Schuhen und Anlauf und wie Sie die Probewürfe vor dem ersten Frame nutzen.

Michael Spare
Five Ways to Warm Up Before Bowling

Aufwärmen beim Bowling dauert nur wenige Minuten und bereitet genau die Bewegungen vor, die Sie ein ganzes Spiel lang wiederholen: den Armschwung, die Schritte des Anlaufs und das Gleiten in den Abwurf. Hier finden Sie fünf einfache Aufwärmübungen vor dem Bowling – einschließlich eines kurzen Blicks auf Ihre Schuhe vor dem ersten Probewurf.

Sie sind neu dabei? Der Bowling-Leitfaden für Einsteiger erklärt die wichtigsten Begriffe und den Ablauf eines Spiels.

Warum vor dem Bowling aufwärmen?

Beim Abwurf arbeiten Schulter, Ellbogen, Handgelenk, Hüfte, Knie und Sprunggelenk in einer koordinierten Bewegung zusammen. Im Sport allgemein wird vor der Belastung ein Aufwärmen mit leichten, dynamischen Bewegungen empfohlen; längeres statisches Dehnen gehört eher ans Ende. Für das Bowling heißt das: erst in Bewegung kommen, dann schrittweise zur eigentlichen Bewegung übergehen.

Bleiben Sie im angenehmen Bewegungsbereich. Nicht wippen, nicht kräftig ziehen und nie gegen Schmerzen dehnen.

1. Schultern und Arme

  • Aufrecht stehen, beide Arme locker hängen lassen.
  • Die Schultern langsam vorwärts und rückwärts kreisen.
  • Kleine Armkreise ergänzen und sie größer werden lassen, solange die Bewegung leicht bleibt.
  • Wenn Platz ist, einen lockeren Pendelschwung ohne Kugel üben.

2. Handgelenke, Unterarme und Finger

  • Die Handgelenke langsam in beide Richtungen drehen.
  • Die Hände öffnen und schließen, dann die Finger spreizen und entspannen.
  • Eine leichte Unterarmdehnung nur bis zu einer sanften Spannung halten.
  • Die Kugel aufnehmen und prüfen, ob Finger und Daumen ohne Klemmen hinein- und herausgleiten.

Fühlen sich die Löcher zu eng oder zu weit an, lassen Sie die Passform prüfen. Worauf es ankommt, erklärt unser Leitfaden zur Bohrung von Bowlingkugeln.

3. Beine, Hüfte und Oberkörper

  • Eine Minute gehen oder auf der Stelle marschieren, danach die Füße kreisen.
  • Einige Fersenheber und flache Kniebeugen machen, bei Bedarf mit Halt.
  • Ein paar kurze Ausfallschritte lockern die Hüfte für den Anlauf.
  • Den Oberkörper sanft von Seite zu Seite drehen.

Bewegen Sie sich dabei gleichmäßig, nicht tief oder schnell. Mehr zur Schrittfolge: der Anlauf in 4 Schritten.

4. Schuhe und Anlaufbereich prüfen

Eine nasse oder klebrige Sohle kann das Gleiten an der Foul-Linie abrupt stoppen. Bowlingcenter empfehlen deshalb, die Sohlen vor dem Spiel und nach jedem Gang abseits der Bahn zu prüfen und zu reinigen und den Anlaufbereich vor dem ersten Wurf anzusehen. Fühlt sich der Anlauf klebrig oder rutschig an, sprechen Sie das Personal an.

  • Bowlingschuhe erst an der Bahn anziehen, nicht schon zu Hause oder draußen.
  • Die Sohlen auf Feuchtigkeit, Getränkereste oder Schmutz prüfen.
  • Ein paar langsame Gleitschritte auf dem Anlauf machen und spüren, wie die Schuhe heute gleiten.

Mit eigenen Schuhen fällt diese Prüfung leichter, weil Sie wissen, wie sie gleiten. Bowlingschuhe von BOWLIO sind aus echtem Leder, mit durchgehender Ledersohle und einer Gleitlaufsohle unter beiden Schuhen – dasselbe Paar eignet sich damit für Links- und Rechtshänder. Warum ein eigenes Paar einen Unterschied macht, lesen Sie in Warum sich eigene Bowlingschuhe lohnen.

5. Probewürfe und Routine vor dem Wurf

  • Den Anlauf mit Abschluss ein- oder zweimal ohne Kugel durchgehen.
  • Die Probewürfe mit weniger als voller Geschwindigkeit und einer gut kontrollierbaren Kugel beginnen.
  • Das Tempo nur steigern, solange Schwung, Abwurf und Abschluss ruhig bleiben.
  • Die Probewürfe nutzen, um die Bahn zu lesen: Wo beginnt die Kugel zu haken?
  • Eine kurze Routine vor jedem Wurf festlegen: ausatmen, Schultern lockern, Ziel wählen.

Mehr zu Routine und Konzentration: das Mentaltraining beim Bowling.

Wie lange sollte das Aufwärmen dauern?

Eine feste Dauer gibt es nicht. Für viele Bowler reichen einige Minuten Bewegung plus die Probewürfe. Nach einer längeren Pause oder wenn Sie sich steif fühlen, steigern Sie langsamer. Das Aufwärmen soll vorbereiten, nicht ermüden.

Wann Sie aufhören sollten

Hören Sie auf, wenn Schmerzen, Schwindel oder ungewöhnliche Atemnot auftreten. Halten Schmerzen an oder werden stärker, oder schränkt eine Erkrankung Ihre Belastbarkeit ein, holen Sie ärztlichen oder physiotherapeutischen Rat ein.

Checkliste vor dem ersten Frame

  • Schultern, Handgelenke, Beine und Hüfte sanft bewegt
  • Passform der Kugel geprüft
  • Sohlen sauber und trocken, Anlauf geprüft
  • Probewürfe mit kontrolliertem Tempo begonnen
  • Routine vor dem Wurf festgelegt
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